Tourengruppe
Aktive
Tourenstatus
Durchgeführt
Datum
14.6.2026 [So.]
Anmeldung ab
14.04.2026
Anmeldeschluss
14.05.2026
TourenleiterIn
Michael Sollberger
Tourencode
HT/B/WS
Aufstieg
1250
Abstieg/Abfahrt
1350
Tempo
sportlich
Beschrieb

Les Cases - Arête des Verraux - Allières (+1250/-1350 m, 8 h).

Zusatztext

Gratkraxlerei mit schöner Aussicht auf den Genfersee. TN müssen das Abseilen beherrschen und eine 3a mit Bergschuhen klettern können.

max. TN-Zahl
5
Verkehrsmittel
PW
Reisekosten (1/2Tax / PW)
40
Kosten Erläuterung

Fahrgemeinschaft ab Bern

Ausrüstung

Folgt mit Detailprogramm

Arête des Verraux

Autor
Michael Sollberger
Erstellt am
14.06.2026 19:51
Letzte Änderung
14.06.2026 19:58
Tourenbericht

Am Morgen früh ging's los Richtung Genfersee und dann hoch zum Col de Jaman, wo wir uns zu sechst an die Arête des Verraux wagten.

Wunderschönes Wetter erlaubte uns einen tollen Blick auf den glitzernden Genfersee, und zwischen den vielfältigen Türmchen der Freiburger und Waadtländer Alpen zwängten sich in der Ferne die schneebehangenen Berner Gipfel. Wir hatten uns aufgrund der recht niedrigen Lage der Tour schon auf eine ziemlich hitzige Angelegenheit eingestellt, aber ein kühles Lüftchen auf dem Grat sorgte für angenehme Temperaturen.

Nach einem etwa stündigen Aufstieg in recht weglosem Gelände erreichten wir die erste Abseilstelle. Ab da folgte ein abwechslungsreiches, ca. drei- bis vierstündiges Programm, bestehend aus Abseilen, Gratkraxeln, zwischendurch einfachen Gehpassagen, und zwei Kletterstellen, die wir als ganze Seillängen absicherten. Immer wieder kann man bei dieser Tour recht flexibel über Absicherung und Taktik entscheiden. Am mühsamsten sind bei Nässe wohl die grasigen Passagen, mit denen wir aber bei dieser trockenen Witterung gar keine Probleme hatten. Am Schluss wartet der gemütliche Cape de Moine, von dem ein Wanderweg wieder zurück zum Start führt.

Dort belohnten wir uns mit einem Glacé und einem kühlen Getränk vom Lädeli der Alpkäserei. Wir staunten nicht schlecht, wie viele Leute es inzwischen auf die Alp verschlagen hatte. Ein nicht allzuspätes Losgehen lohnt sich an schönen Tagen wohl. Gestärkt und erfrischt traten wir dann die Heimreise an. Vielen Dank am Michael für die Organisation und die kompetente Leitung!

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