Ob wegen der 1350 Höhenmeter, den Anmeldungen erst 2 Wochen vor der Tour oder weil es ein Freitag war – wir waren eine kleine, aber feine Gruppe mit der Minimalanzahl an Teilnehmern. In Niederrickenbach war uns bewusst, dass wir zu Fuss starten müssen, allerdings war die Strasse vereist, was wir nicht erwartet hatten. Die Entscheidung, mit oder ohne Skis zu laufen, war nicht einfach – beide Varianten hatten ihre Herausforderungen. Ab dem Schneeschuhweg hatte es zum Glück genug Schnee.
Der Aufstieg zur Peterslücke verlief ruhig, wenn auch mit feuchtem Schnee. Die Abfahrt war etwas anspruchsvoll mit windgepresstem Schnee. Nach einer sonnigen Mittagspause entschieden wir, dass sich der Glattgrat nicht mehr lohnt, und fuhren stattdessen richtung Alpboden (Haldigrat Talstation). Mit Skis am Fuss schafften wir es auf der Unterstrasse fast bis Niederrickenbach zurück.
Nach Kuchen und Bier war die Seilbahn leider überfüllt und wir passten nicht rein. Die nächste Gondel kam sofort, aber zu spät für unseren geplanten Zug. Nach 10-15 Minuten zu Fuss bis Dallenwil nahmen wir den Zug nach Luzern, wo unser Anschluss nach Bern bereits mit genug Platz auf uns wartete.
Fazit: Niederrickenbach lohnt sich vor allem bei Neuschnee, und man sollte etwa 10 Minuten vor Abfahrtszeit bei der Seilbahn sein.

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